“Der Gemeinde [Großkrotzenburg] droht eine Verschuldensspirale.” Dieser Satz stammt ausnahmsweise nicht aus meiner Haushaltsrede, sondern steht – bis auf die Ergänzung des Gemeindenamens – so in der Haushaltsgenehmigung des Main-Kinzig-Kreises. Die Befürchtungen, die wir als FDP spätestens für die Haushalte in den Jahren 2010 und später angemeldet haben, scheint auch die Kommunalaufsicht zu teilen. Die Gemeinde gibt zu viel Geld aus, ihr droht die Pleite. “[B]ei unveränderter Entwicklung der gemeindlichen Finanzen und einem ähnlichen Ergebnis für 2015 [dürfte] das Eigenkapital spätestens 2015 aufgebraucht sein.”, damit ist der Zeitpunkt des Untergangs nun auch hochoffiziell vorhergesagt.
Wo sparen, wo die Einnahmen steigern? Die FDP Großkrotzenburg hat im Rahmen der Haushaltsberatungen eine Modellrechnung aufgestellt, die zeigt, wie sich der Haushalt ansatzweise konsolidieren lässt. Ich muss gestehen, dass die Vorschläge eher eine Liste des Grauens sind, aber allemals besser als ein Staatskommissar, den Uwe Bretthauer von der SPD bei der Bürgerversammlung zum Haushaltsentwurf als Drohkulisse in den Raum gestellt hat. Denn dann könnten wir die Kommunalpolitik in Großkrotzenburg gleich an den Nagel hängen!

